Die beste Temperatur zum Schlafen

Die beste Temperatur zum Schlafen

Schlaf ist wichtig. Beim Schlafen fährt dein Körper viele Funktionen runter und regeneriert sich. Diese Regeneration ist äußerst essenziell, damit du für den darauffolgenden Tag genug Energie getankt hast und somit leistungsfähig bist. Zu wenig Schlaf bedeutet Konzentrationsstörungen, Müdigkeit und Antriebslosigkeit. Außerdem führt ein ungesundes Schlafverhalten im schlimmsten Fall zur Gewichtszunahme.

Damit der Körper im Schlaf die notwendige Regeneration möglichst störungsfrei durchführen kann, ist die Temperatur im Schlafzimmer ein wichtiger Aspekt. Es darf weder zu kalt noch zu warm sein. Wie du wahrscheinlich schon festgestellt hast, schwankt diese Wohlfühltemperatur von Mensch zu Mensch. Auch das Alter spielt eine Rolle. Junge Menschen mögen es meist etwas kälter und mit höherem Alter steigt auch die gewünschte Temperatur im Schlafzimmer.

Im Sommer fällt es vielen Menschen schwer einzuschlafen. Bei heißen Temperaturen kommst du nicht zur Ruhe und gelingt das Einschlafen dann doch, ist der Schlaf sehr unruhig. Keine guten Vorraussetzungen für eine erholsame Nacht. Somit liegt die Vermutung nah, dass es Nachts im Schlafzimmer kühler sein sollte. Dies bestätigen auch Experten. Bei einer Zimmertemperatur zwischen 17° und 19° schlafen wir am besten.

Folgen von falschen Temperaturen

Ist dein Schlafzimmer zu kalt, versucht dein Körper sich zu erwärmen. Dies tut er durch das Erzeugen von Energie und die Erholung bleibt aus. Auch deine Muskeln leiden unter der Kälte. Diese bleiben nämlich angespannt wenn du frierst. Der Schlaf ist also unruhiger und auch das Einschlafen fällt schwer.

Die richtige Temperatur zum Schlafen

Wenn die Temperatur zu hoch ist, fängst du an zu schwitzen. Bei hohen Temperaturen ist die Raumluft meist trocken und die daraus resultierenden Folgen: Kopfschmerzen, verstärkter Hustenreiz sowie eine Austrocknung der Schleimhäute in Mund und Nase. Durch das Schwitzen steigt die Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer, was wiederum zu Schimmelbefall führen kann.

Du siehst, die perfekte Temperatur zu finden ist gar nicht so einfach.

Das perfekte Raumklima schaffen

Um ein geeignetes Raumklima zu schaffen, solltest du vor und nach dem Schlafen für ca. 10 Minuten Stoßlüften. Durch das Stoßlüften tauscht sich die Luft im Schlafzimmer mit der frischen Luft von draußen aus. Das Fenster die gesamte Nacht auf Kipp zu lassen wird, besonders im Winter, nicht empfohlen. Ist das Fenster immer auf Kipp, kann Zugluft entstehen. Diese kalte Zugluft kann zur Erkältung oder einem verspannten Nacken führen.

Ergänzend zur Lüftung sollte im Winter passend geheizt werden. Hier könnten automatische Heizungsthermostate mit Temperatursensor helfen. Diese werden auf eine Zieltemperatur (z.B. 18°) gestellt und heizen dann immer automatisch so, dass diese Temperatur erreicht wird. Außerdem ist es wichtig, keine nasse Wäsche im Schlafzimmer zu trocknen. Diese gibt große Mengen Feuchtigkeit an die Raumluft ab und fördert so Schimmel und beeinflusst den Schlaf.

Das Gefühl entscheidet

Im Großen und Ganzen ist die beste Zimmertemperatur zum Schlafen abhängig von deinem individuellen wohlbefinden. Als Richtwert solltest du dich an die empfohlenen 17° bis 19° halten. Wenn du merkst, dass du frierst, steigere die Temperatur etwas und wenn du schwitzt senke sie dementsprechend. Hast du trotz der richtigen Temperatur Probleme beim Einschlafen, kann ein gesunder Smoothie Abhilfe schaffen.


Dir gefällt der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden!



Quellenangaben zu den verwendeten Bildern.